Reisebericht Ko Lanta Diving Center

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Ko Ha Inseln - ein Tauchparadies südwestlich von Ko Lanta
Etwa 15 Seemeilen südwestlich vo Ko Lanta liegt die kleine Inselgruppe Ko Ha, eines der schönsten Tauchgebiete der südlichen Andamanen See. Sie besteht aus fünf kleinen Inseln und Ko Ha Yai, der großen Insel. Der Einfachheit halber sind die Inseln gleich den Similan Inseln durchnummeriert. Um Ko Ha könnte man mühelos einen ganzen Tauchurlaub verbringen, ohne das es langweilig wird, so vielfältig sind die Riffstrukturen und die Artenvielfalt der marinen Lebewesen dort.
Ko Ha 1 – Ko Ha Nüng
Ko Ha 1 oder Ko Ha Nüng bezeichnet die einzeln stehende, nördliche kleine Felseninsel der Inselgruppe Ko Ha. Das Eiland beherbergt rund um die Insel wunderschöne Riffformationen. Die imposante Steilwand an der Nordseite ist herrlich mit Weich- und Fächerkorallen bewachsen und reicht bis in 25m Tiefe. Am südostwärtigen Riffhang dominieren Hartkorallen, die sich bis zum Ostende der Insel fortsetzen. Der interessanteste Teil von Ko Ha 1 ist der südliche Bereich. Dort gibt es traumhaft, mit vielen bunten Weichkorallen bewachsene, vorgelagerte Felsblöcke, die von 10m bis 30m Tiefe reichen. Am Riff selbst gibt es einen Kamin, der von 18m auf 5m durctaucht werden kann. Das Riffdach bietet gloeich daneben zwei Einlässe zu einer Licht durchfluteten, eindruckvollen Grotte, auch Kessel genannt, in der ein großer Schwarm Beilbauchfische im Gegenlicht schimmert. Der Kessel bietet bequem Platz für eine ganze Tauchgruppe und kann über einen Canyon sicher wieder verlassen werden. Der Canyon führt zur Steilwand, an dessen südlichem Ende die vorgelagerten Felsen liegen.
Ko Ha Lagune – Ko Ha 2, 3 und 4
Inmitten der Inselgruppe Ko Ha liegt zwischen den Kalkstein Inseln 2,3 und 4 die pittoreske Ko Ha Lagune. Bei Ebbe fällt der ostwärtig gelegenen Insel 3 ein kleiner Sandtrand trocken, der die malerische Atmoshäre eindrucksvoll unterstreicht. Die meisten Tauchschiffe nutzen die geschützte Ko Ha Lagune, um an den Bojen festzumachen und von dort ihre Tauchgänge zu starten. Die 3m bis 5m tiefe Lagune eignet sich auch hervorragend für die ersten Freiwassertauchgängebei der Beginnerausbildung.
Ein wunderschöner Tauchgang kann um die beiden kleinen Inseln 2 und 4 durchgeführt werden. Je nach Strömungsrichtung beginnt der Tauchgang entweder bei Ko Ha 2 oder 4. Auf einer gedachten 12m Linie kann zwischen beiden Inseln über einer Sandfläche mit Geweihkorallen gewechselt werden. An den Außenseiten reichen die Riffformationen mit bunt bewachsenen, vorgelagerten Korallenfelsen bis über 30m hinab. An beiden Inseln sind die Steilwände eindrucksvoll mit Weichkorallen, Schwarzen Korallen, Gorgonien und Fächerkorallen bewachsen.
An Ko Ha 4 stehen regelmässig ein großer Schwarm Goldstreifenschnapper und gleich mehrere Rotfeuerfische. Bizarre Geisterpfeiffenfische geben sich dort in den Fächerkorallen ein Stelldichein, während um Ko Ha 2 die seltenen Harlekin Garnelen bewundert werden können.
In der Lagune und auf der Sandfläche sind zwischen Ko Ha 2 und 4 sind ebenfalls einige der seltenen Sandaale beheimatet, die erstmalig von den berühmten Tauchpionieren und Forschern Hans Hass und Irenäus Eibl Eibelsfeldt wissenschaftlich beschrieben wurden. Ko Ha 2 und 4 geben hinlänglich Raum und Platz für mehrere Tauchgänge, so vielfältig zeigt sich die Untewasserlandschaft dort mit ihren Reizen!
Ein weiterer wunderschöner Tauchgang kann bei Ko Ha 3 durchgeführt werden, wenn aus der Lagune heraus die Außenseite der Insel angesteuert wird. Dort befindet sich eine mit beeindruckenden Hartkorallen bewachsene, Riffdach ähnliche Plattform im 5m bis 8m Bereich, die dann auf etwa 25m abfällt und in einen sandigen Bereich übergeht. Bei guter Sicht ein herrlich mit bunten Weichkorallen bestandener, vorgelagerter Felsen zu sehen, der zu einer näheren Erkundung einlädt.
Neben allen inteessanten Makromotiven lohnt auch hier immer ein Blick ins Freiwasser. Die meisten Walhaisichtungen in der südlichen Andamanen See wurden vor der Inselgruppe Ko Ha notiert! Als geschützter Ankerplatz steht die Ko Ha Lagune bei Safari Schiffen hoch im Kurs und ist ein idealer Ausgangspunkt für in Erinnerung belibende Nachttauchgänge. Zu beachten sind allerdings mögliche Strömungen, die Taucher nachts aus der Lagune treiben können.
Ko Ha Yai
Die Ausmaße rechtfertigen die Namensgebung deutlich sichtbar: Ko Ha Yai bedeutet Die große der fünf Inseln! Die steilen Felswände von Ko Ha Yai fallen unter Wasser bis auf über 30m ab. Im südlichen Teil der Insel gibt es eine imposante Steilwand mit bizarr gestalteten, vorgelagerten Korallenfelsen. Diese sind dicht mit bunt schillernden Weichkorallen bewachsen.
Ko Ha Yai ist bekannt für die kleinen Höhlensysteme am Südostende der Insel. Diese Höhlen sollten jedoch ohne eine spezielle Höhlentauchausbildung nicht näher ekundet werden! Für Sporttaucher ist eine beeindruckende Grotte, der auch als Dom bekannt ist, leichter zugänglich. Der Dom kann in 12m Tiefe betaucht und, wer möchte, kann dort sogar auftauchen und im Schein einer Lampe die wunderschönen Stalaktiten Formationen bewundern. Durch einen kleinen Einlaß auf Meereshöhe fällt grünlich schimmerndes Licht in den Dom und macht den Besuch zu einem optisch reizvollen Erlebnis.
Direkt neben dem Dom gibt es eine zweite, große Grotte, in der jedoch nicht aufgetaucht werden kann. Auf dem Riffdach vor den Grotten steht ein großes Feld mit Peitschenkorallen. In den Felsspalten um die beiden Grotten siedeln große Populationen Tanzgarnelen.